Ausstellungen
Volker Hartmann – Moments in Jazz
Vernissage: 06.03.2026
Das Ruhrgebiet hat eine sehr aktive und hochklassige Jazz-Szene. In den vielen kleineren und größeren Spielstätten insgesamt finden beinahe täglich Jazzkonzerte statt, jedes für sich ein Kleinod der Musik und eine Hommage an die musikalische Kreativität.
Ein Jazz-Liebhaber und Hobbyfotograf aus Oberhausen, Volker Hartmann, hat diese großartigen Möglichkeiten für sich entdeckt. Zunächst als reiner Zuhörer zugegen, wurde ihm bald der Reichtum an Fotomotiven während der Konzerte bewusst.
Jan Bierther, hochkarätiger Jazz-Gitarrist aus Essen, veranstaltet und bespielt seit vielen Jahren mehrere Konzertreihen im Ruhrgebiet. Er gestattete Volker Hartmann, bei seinen Konzerten zu fotografieren und so Erfahrung und Skills aufzubauen. Nach und nach erweiterte sich der Kreis der porträtierten Musiker:innen, und das führte zu einem Fundus von vielen Fotos – sehr vielen Fotos – von denen eine Auswahl ausgestellt wird.
„Moments in Jazz“ zeigt, dass es in einem Live-Konzert um mehr geht als um Töne. Es ist die Magie der Momente gemeinsamer Kreativität, die hier im vielfach preisgekrönten Jazzclub „domicil“ in Form von Fotos präsentiert wird.
Stephan Fröhlich: Moving.Lights
Vernissage: Mi 29.10.25 19 h
Die Dortmunder Kunst- und Kulturszene erlebt eine Renaissance – und Fotograf und Filmemacher Stephan Fröhlich ist einer ihrer konstanten Begleiter. In seiner Ausstellung moving.lights zeigt er Arbeiten, die auf Reisen, Konzerten und Begegnungen entstanden sind. Festgehaltene Augenblicke voller Bewegung, Energie und Atmosphäre. Getragen und inspiriert vom Licht, das jede Fotografie erst möglich macht, verbinden sich hier Reportage, Reisefotografie und Konzertimpressionen zu einem visuellen Rhythmus, der das Flüchtige des Moments einfängt und seine Intensität
spürbar werden lässt.
Die Vernissage findet statt am Mi 29.10.25 um 19 h im Aufgang des großen Treppenhauses im domicil. Der Künstler ist anwesend, der Eintritt ist frei.
Die Aussstellung ist bis Anfang 2026 im domicil zu sehen während der Öffnungszeiten der Gastronomie und bei Veranstaltungen.
Webseite: www.stephanfroehlich.de
Monique Castagné: Unterwegs in der Stadt
Vernissage zur neuen Ausstellung im domicil mit Arbeiten der Malerin Monique Castagné. Die Künstlerin lädt zu einer Reise durch verschiedene Städte ein: "Unterwegs sammeln wir eigene Eindrücke, spiegeln Stimmungen und Interesse. Der Betrachter entscheidet." Sie bietet dabei ihre szenenhaften Wahrnehmungen an und eröffnet die Möglichkeit, schauend Neues zu entdecken: Wenn man das Haus verlässt, fangt das Abenteuer an.
Die Ausstellung ist ab Fr 16.6.2025 in der Galerie im Treppenaufgang im domicil zu sehen zu den Öffnungszeiten der domicil Gastronomie bzw. beim Besuch von Veranstaltungen. Der Eintritt zur Vernissage um 19 Uhr ist frei, die Künstlerin ist anwesend.
Webseite der Künstlerin: http://monique-castagne.com
Gine Selle – Yin & Yang waren tot
Vernissage zur neuen Ausstellung im domicil: Gine Selle - Yin + Yan sind tot.
Eine Dokumentation der Raumgestaltung "Yin + Yang sind tot" von Gine Selle vom internationalen Kunstfestival:artspace in Bremerhaven 2024. Ausgehend von Handzeichnungen hat die Künstlerin modifizierte Motive am Computer entwickelt, die sie auf Papier, Fahnen und Stoff drucken ließ. Daraus arrangierte sie die Raum-gestaltung. Im domicil sind hiervon Fotos, Originale und das "spektakuläre" Kleid mit Tasche zu sehen.
Gine Selle, Bildende Künstlerin und Dipl. Designerin, lebt in Dortmund und Frauenau/Bayerischer Wald. Die Künstlerin ist in diversen Medien zuhause. Hauptsächlich widmet Sie sich der Zeichnung, Malerei und Fotografie mit und in den unterschiedlichsten Materialien und Größen. Außerdem baut sie Objekte, inszeniert In- und Outdoorinstallationen und realisiert Wand- und Raumgestaltungen. Seit 1995 sind ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Ihr Hauptatelier, das heimatlabor m10, liegt in Frauenau, während sich ihre Atelierdependance in Dortmund im Depot befindet.
Zur Einführung sprechen Dr. Jens Stöcker (Kulturhistoriker) und Karin Pinetzki (Kulturjournalistin).
Zu sehen ist die Ausstellung im domicil bis Mitte April 2025 zu den Öffnungszeiten der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.
Elmars Perspektive – Square – Fotografien von Elmar Petzold
Vernissage: Fr 25. OKT. 2024 um 18.30 Uhr im Foyer des domicil.
Eintritt frei!
Live: Matthias Spruch Sologitarre – "When it's nobody's city but mine"
Seit vielen Jahren widmet sich der Fotograf der Dokumentation von Jazzfestivals und Konzerten im In- und Ausland.
Sein Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Bühnengeschehen, sondern auch auf den Mitarbeitenden und Helfern.
Sein Ziel ist es, besondere und einzigartige Momente festzuhalten und Eindrücke und Gefühle einzufangen.
Seine Arbeiten erschienen u.a. in/bei: Concerto, Jazzthetik, JazzPodium, London/UK Jazz News, Citizen Jazz,
New York City Jazz Records, Süddeutsche Zeitung, Jazz-Fun, NRW-Jazz, ECM-Records, Lilypad MUSIC
In der Jazzszene ist er bereits dafür bekannt, dass er Musikerinnen, Musikern und ehrenamtlich Beteiligten, die den Veranstaltungen das Leben einhauchen, seine Dankbarkeit und Wertschätzung ausdrückt und gerne kleine Polaroidfotos überreicht.
Diese Geste sorgt oftmals für Überraschung und große Freude, es entstehen immer wieder angeregte Gespräche. Drori Mondlak, genialer Drummer (+ toller Fotograf), schrieb einmal:
„Great photos my man!! You always take such wonderful shots and capture a real feeling in people (musicians). Love them. Keep doing what you do.”
Foto von Elmar Petzold (rechts unten) © Josef Leitner
Joachim Möller - Ansichten kongenialer Verbindungen von Musik und Fotografie
Wenn die lebenslange Leidenschaft für Musik und Musikschaffende auf die ebenso innige Liebe zur Fotografie triftt und sich immer wieder mal passende Gelegenheiten ergeben, dann können interessante Bilder aus der Welt der Musik entstehen, so wie sie hier im domicil zu sehen sind.
Ich bin als in der Dortmunder Nordstadt geborener und nie aus Dortmund weggezogener Musikfan dem domicil von Beginn an nahe gewesen, räumlich und ideell. Die Nordstraße, meine Heimat bis zum Abitur auf dem Helmholtz Gymnasium an der Münsterstraße, und die Leopoldstraße, als Gründungsort des domicil, lagen nicht weit auseinander.
Trotz meiner ungebrochenen Leidenschft für ganz viele unterschiedliche Spielarten der Musik, verbunden mit einer akribischen Sammelleidenschaft von Musikveröffentlichungen, habe ich nie ein Instrument gelernt und hätte daher auch nie auf einer Bühne, wie der im domicil, stehen können.
Jetzt hängen dafür 20 meiner Musikbilder im domicil an den Wänden, was mich wirklich freut. Die Hinwendung zur Fotografie, die für mich als amitionierten Hobbyfotografen in den letzten Jahren eine immer größer werdende Bedeutung erlangt hat, hat damit etwas Gutes gehabt.
Bis zum Beginn des Jahres 2024 habe ich meine Fotos nur im digitalen Raum öffentlich gemacht (über meine Internetseite und über Instagram, wo mittlerweile jeweils knapp 4.000 Fotos zum Anschauen zur Verfügung stehen).
Seit dem 1. März 2024 bin ich erstmals und als erster Fotograf in der Galerie ‚Raum für Kunst auf Zeit‘ der Künstlerinnen Heike Onnertz und Sabine Leven vertreten. Die beiden Damen haben mir dankenswerterweise den Mut gegeben, mich und meine Fotografie, die, wie das Portrait einer Himba aus Namibia zeigt, weit über das Genre der Musikfotografie hinausgeht, als gerahmte Bilder an einer Wand hängend für Kunstinteressierte und Fotofans direkter und in schönerer Form erfahrbar zu machen.
Ohne diese Ausstellungserfahrungen und die neuen Kontakte aus der Welt der Kunst wäre ich nicht hier.
Daher gilt mein besonderer Dank dem gesamten Team des domcil für die Chance, die mir hier eröffnet wird, und eben auch meinen Mentorinnen Heike Onnertz und Sabine Leven.
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