Ausstellungen

Jazz im Augen-Blick – Fotografien vom Moers Festival

Fotografien aus dem Moers Festival im domicil in Dortmund
24. Oktober 2026 bis 30. Januar 2027
Vernissage: Sa 24.10. 19 h, Eintritt frei

Jazz ist ein Moment. Ein Blick, eine Bewegung, ein Lichtstrahl und schon verändert sich die Szene. Die Ausstellung „Jazz im Augen-Blick“bringt vom 24. Oktober 2026 bis zum 30. Januar 2027 die fotografischen Perspektiven von Inga Klamert, Nils Brinkmeier, Dennis Hoeren und Kurt Rade in den Jazzclub domicil in Dortmund.

Die vier Fotograf*innen verbindet ihre langjährige fotografische Auseinandersetzung mit dem Moers Festival. Mit ihren Kameras begleiten sie Musiker*innen auf und hinter der Bühne, beobachten konzentrierte Augenblicke, explosive Bewegungen und stille Momente. Ihre Fotografien erzählen dabei weit mehr als von einzelnen Konzerten. Sie machen die Atmosphäre, die Spannung und die besondere Energie des Jazz sichtbar.

„Jazz im Augen-Blick“ versteht Konzertfotografie als eigenständige Kunstform. Denn ein gutes Jazzfoto hält nicht einfach einen Musiker oder eine Musikerin fest. Es kann einen Klang erahnen lassen, einen Rhythmus sichtbar machen oder die Spannung eines improvisierten Moments vermitteln. Wo Musik nur für einen Augenblick entsteht, schafft Fotografie ein Bild, das bleibt.

Vier Fotograf*innen, vier individuelle Sichtweisen. Während die einen den expressiven Moment suchen, richten andere ihren Blick auf Details, Gesten, Lichtstimmungen oder die Beziehung zwischen Musiker*innen und Publikum. Aus diesen unterschiedlichen Bildsprachen entsteht ein vielseitiges fotografisches Panorama des Moers Festival und seiner Künstler*innen.

Das Moers Festival steht seit Jahrzehnten für musikalische Offenheit, Experimentierfreude und außergewöhnliche Begegnungen. Diese Haltung spiegelt sich auch in den ausgestellten Fotografien wider. Sie zeigen Jazz nicht nur als Musik, sondern als unmittelbares Erlebnis voller Energie, Überraschung und Intensität.

Mit dem domicil findet die Ausstellung einen passenden Ort, einen der profiliertesten Jazzclubs in Deutschland, an dem Musik selbst zum unmittelbaren, gemeinsamen Erlebnis wird. Die Fotografien holen die besondere Atmosphäre des Festivals in die Räume des Clubs und laden dazu ein, bekannte Momente aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

„Jazz im Augen-Blick“ vier fotografische Positionen, ein Festival und unzählige Momente, die nur einen Augen-Blick dauern und doch lange nachwirken.

*** Im Treppenaufgang im domicil ***

 

Volker Hartmann – Moments in Jazz

Vernissage: 06.03.2026

Das Ruhrgebiet hat eine sehr aktive und hochklassige Jazz-Szene. In den vielen kleineren und größeren Spielstätten insgesamt finden beinahe täglich Jazzkonzerte statt, jedes für sich ein Kleinod der Musik und eine Hommage an die musikalische Kreativität.

Ein Jazz-Liebhaber und Hobbyfotograf aus Oberhausen, Volker Hartmann, hat diese großartigen Möglichkeiten für sich entdeckt. Zunächst als reiner Zuhörer zugegen, wurde ihm bald der Reichtum an Fotomotiven während der Konzerte bewusst.

Jan Bierther, hochkarätiger Jazz-Gitarrist aus Essen, veranstaltet und bespielt seit vielen Jahren mehrere Konzertreihen im Ruhrgebiet. Er gestattete Volker Hartmann, bei seinen Konzerten zu fotografieren und so Erfahrung und Skills aufzubauen. Nach und nach erweiterte sich der Kreis der porträtierten Musiker:innen, und das führte zu einem Fundus von vielen Fotos – sehr vielen Fotos – von denen eine Auswahl ausgestellt wird.

„Moments in Jazz“ zeigt, dass es in einem Live-Konzert um mehr geht als um Töne. Es ist die Magie der Momente gemeinsamer Kreativität, die hier im vielfach preisgekrönten Jazzclub „domicil“ in Form von Fotos präsentiert wird.

 

 

Stephan Fröhlich: Moving.Lights

Vernissage: Mi 29.10.25 19 h

Die Dortmunder Kunst- und Kulturszene erlebt eine Renaissance – und Fotograf und Filmemacher Stephan Fröhlich ist einer ihrer konstanten Begleiter. In seiner Ausstellung moving.lights zeigt er Arbeiten, die auf Reisen, Konzerten und Begegnungen entstanden sind. Festgehaltene Augenblicke voller Bewegung, Energie und Atmosphäre. Getragen und inspiriert vom Licht, das jede Fotografie erst möglich macht, verbinden sich hier Reportage, Reisefotografie und Konzertimpressionen zu einem visuellen Rhythmus, der das Flüchtige des Moments einfängt und seine Intensität
spürbar werden lässt.

Die Vernissage findet statt am Mi 29.10.25 um 19 h im Aufgang des großen Treppenhauses im domicil. Der Künstler ist anwesend, der Eintritt ist frei.
Die Aussstellung ist bis Anfang 2026 im domicil zu sehen während der Öffnungszeiten der Gastronomie und bei Veranstaltungen.


Webseite: www.stephanfroehlich.de

 

Monique Castagné: Unterwegs in der Stadt

Vernissage zur neuen Ausstellung im domicil mit Arbeiten der Malerin Monique Castagné. Die Künstlerin lädt zu einer Reise durch verschiedene Städte ein: "Unterwegs sammeln wir eigene Eindrücke, spiegeln Stimmungen und Interesse. Der Betrachter entscheidet." Sie bietet dabei ihre szenenhaften Wahrnehmungen an und eröffnet die Möglichkeit, schauend Neues zu entdecken: Wenn man das Haus verlässt, fangt das Abenteuer an.

Die Ausstellung ist ab Fr 16.6.2025 in der Galerie im Treppenaufgang im domicil zu sehen zu den Öffnungszeiten der domicil Gastronomie bzw. beim Besuch von Veranstaltungen. Der Eintritt zur Vernissage um 19 Uhr ist frei, die Künstlerin ist anwesend.

Webseite der Künstlerin: http://monique-castagne.com

 

Gine Selle – Yin & Yang waren tot

Vernissage zur neuen Ausstellung im domicil: Gine Selle - Yin + Yan sind tot.

Eine Dokumentation der Raumgestaltung "Yin + Yang sind tot" von Gine Selle vom internationalen Kunstfestival:artspace in Bremerhaven 2024. Ausgehend von Handzeichnungen hat die Künstlerin modifizierte Motive am Computer entwickelt, die sie auf Papier, Fahnen und Stoff drucken ließ. Daraus arrangierte sie die Raum-gestaltung. Im domicil sind hiervon Fotos, Originale und das "spektakuläre" Kleid mit Tasche zu sehen.

Gine Selle, Bildende Künstlerin und Dipl. Designerin, lebt in Dortmund und Frauenau/Bayerischer Wald. Die Künstlerin ist in diversen Medien zuhause. Hauptsächlich widmet Sie sich der Zeichnung, Malerei und Fotografie mit und in den unterschiedlichsten Materialien und Größen. Außerdem baut sie Objekte, inszeniert In- und Outdoorinstallationen und realisiert Wand- und Raumgestaltungen. Seit 1995 sind ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Ihr Hauptatelier, das heimatlabor m10, liegt in Frauenau, während sich ihre Atelierdependance in Dortmund im Depot befindet.

Zur Einführung sprechen Dr. Jens Stöcker (Kulturhistoriker) und Karin Pinetzki (Kulturjournalistin).

Zu sehen ist die Ausstellung im domicil bis Mitte April 2025 zu den Öffnungszeiten der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.

 

Elmars Perspektive – Square – Fotografien von Elmar Petzold

Vernissage: Fr 25. OKT. 2024 um 18.30 Uhr im Foyer des domicil.
Eintritt frei!
Live: Matthias Spruch Sologitarre – "When it's nobody's city but mine"

Seit vielen Jahren widmet sich der Fotograf der Dokumentation von Jazzfestivals und Konzerten im In- und Ausland.
Sein Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Bühnengeschehen, sondern auch auf den Mitarbeitenden und Helfern.
Sein Ziel ist es, besondere und einzigartige Momente festzuhalten und Eindrücke und Gefühle einzufangen.
Seine Arbeiten erschienen u.a. in/bei: Concerto, Jazzthetik, JazzPodium, London/UK Jazz News, Citizen Jazz,
New York City Jazz Records, Süddeutsche Zeitung, Jazz-Fun, NRW-Jazz, ECM-Records, Lilypad MUSIC
In der Jazzszene ist er bereits dafür bekannt, dass er Musikerinnen, Musikern und ehrenamtlich Beteiligten, die den Veranstaltungen das Leben einhauchen, seine Dankbarkeit und Wertschätzung ausdrückt und gerne kleine Polaroidfotos überreicht.
Diese Geste sorgt oftmals für Überraschung und große Freude, es entstehen immer wieder angeregte Gespräche. Drori Mondlak, genialer Drummer (+ toller Fotograf), schrieb einmal:

„Great photos my man!! You always take such wonderful shots and capture a real feeling in people (musicians). Love them. Keep doing what you do.”

 

Foto von Elmar Petzold (rechts unten) © Josef Leitner