Sa 17.10. / 20 Uhr
PENG Curator Series #2: Barth Büscher Steinmann
PENG Curator Series

Lineup: Barbara Barth voc, Sebastian Büscher tenorsax, Veit Steinmann cello

 
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Zweite Ausgabe der Kuratorinnenreihe des PENG Kollektivs: "Unser Kollektiv soll mehr schaffen, als eine Vorstellung herausragender, regionaler und internationaler Künstler*innen. Als wir das PENG Festival initiiert haben, war der Ursprungs-Gedanke Frauen zu fördern, die noch immer, trotz der großen Fortschritte der Gleichberechtigung, im Jazz unterrepräsentiert sind. Inzwischen betrachten wir die Benachteiligung von Frauen als nur ein Beispiel von struktureller Diskriminierung. Ob patriarchale, rassistische, ökonomische oder andere Strukturen der Herrschaft: Sie schränken uns alle in unserer Freiheit ein und sabotieren eine soziale, eine demokratische Zukunft. Innerhalb der Reihe PENG wollen wir eine Plattform für Musikerinnen schaffen und Raum für politischen Austausch bieten."

In ihrem Programm „All or nothing at all“ bringt die Sängerin Barbara Barth ihre musikalische Identität ohne Vorbehalte auf die Bühne. Ohne die sonst üblichen Rollenklischees zu bemühen sucht sie mit ihrem Trio nach individuellen Wegen im Umgang mit ihrem musikalischem Material. Neben Eigenkompositionen stehen auch Adaptionen von bekanntem Jazzrepertoire und freie Improvisation auf dem Programm und die große Offenheit für Musikformen "Beyond Jazz": Klassische Mehrstimmigkeit trifft auf amerikanische Folksongs, elektronische Momente kontrastieren rein akustische Passagen.

Die in Köln lebende Sängerin, Komponistin und Gesangsdozentin Barbara Barth absolvierte ein Jazzgesangs-Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre Experimentierfreudigkeit und Offenheit für jegliche Art musikalischer Einflüsse bescherte ihr dabei eine enorme Bandbreite und Wandlungsfähigkeit. So findet sie ihren Platz in modernen und instrumentalen Klängen ebenso mühelos, wie im traditionellen Jazz-Gesang oder in der frei improvisierten Musik. Als Mitglied des seit 2016 Aufsehen erregenden PENG Kollektivs engagiert sie sich zudem erfolgreich als Kulturschaffende und Verfechterin von Gleichstellung und Gleichbehandlung.

Der Kölner Saxophonist Sebastian Büscher hatte Lehrer wie Claudius Valk, Hayden Chisholm und Frank Gratkowski und studierte zusätzlich traditionelle japanische Flötenmusik und Strukturen der zeitgenössischen Musik. Mit der Band Laksa ist er Haussaxophonist des Bielefelder Bunker Ulmenwalls, spielt in seinem eigenen Quartett mit Georg Ruby und im Bielefeld Orchestra mit Satoko Fujii.

Cellist Veit Steinmann, geboren 1988 in München, absolvierte 2017 den Master-Studiengang Jazz/Pop Cello am ArtEZ Conservatorium Arnhem (NL) und hat seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt derzeit in Köln. Mit diversen Ensembles und Bandprojekten von Jazz über Klassik, Folklore und Rock bis hin zeitgenössischer Musik gastiert(e) er europaweit. Er ist Gewinner des Futuresounds Wettbewerbs der Leverkusener Jazztage 2013 und Finalist sowohl des Conservatorium Talent Awards 2013 Den Bosch (NL) als auch des Wettbewerbs „the records“ der Keep an eye Foundation 2014 Amsterdam (NL). Dazu kommen Aufzeichnungen des WDR und Theaterproduktionen am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Alles oder nichts. Mut, Risiko und Hingabe. Schön und schimmernd, eckig und kantig, wagemutig und sanft.

PENG e.V.  ist ein Kollektiv aus 7 Musikerinnen, allesamt erfolgreiche Absolventinnen Studentinnen der Folkwang-Universität der Künste Essen. 2015 gegründet, hat das Kollektiv sich zum Ziel gesetzt, sich für eine größere Präsenz und Akzeptanz von Frauen im Jazz und von Musikerinnen in der Gesellschaft einzusetzen. Die Wahrnehmung von Frauen im Jazz und in der improvisierten Musik soll durch dieses neue Netzwerk gestärkt werden und langfristig eine Vernetzung über die Landesgrenzen NRWs hinaus stattfinden. Überregionale Ausstrahlung erlangte u.a. das vom Kollektiv konzipierte Peng-Festival in Essen.

Die Reihe im domicil wird von PENG kuratiert und im Rahmen einer Konzeptförderung mit Unterstützung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der LAG Soziokultur NRW.

        

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Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 18
Eintritt VVK: 16
Ermäßigung: 50%
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Weitere Informationen

Peng Festival
Barbara Barth

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