daoud gilt als das Enfant terrible des Jazz – ein Musiker, der sich weigert, nach vorgegebenen Regeln zu spielen. Seine Musik speist sich aus einem Gefühl der Unzulänglichkeit, bricht Konventionen, ohne Gefallen erregen zu wollen – und spricht dabei gleichermaßen Neugierige wie Kenner*innen an.
In seinem Schaffen liegt eine ständige Spannung: zwischen Verspieltheit und Ernst, zwischen Chaos und Zärtlichkeit, zwischen Ironie und Aufrichtigkeit. Mit ok, seinem neuen Album, das 2025 bei ACT erscheint, legt daoud ein persönliches Manifest vor – gezeichnet von Zusammenbruch und Wiederholung, aber auch von der Beharrlichkeit, die nötig ist, um immer wieder neu anzufangen.
Rund um seine Musik entwickelt der Künstler ein rohes, visuelles Universum – voller jugendlicher Unbekümmertheit, Provokation und bewusster Brüche. Es ist eine Rückkehr zur Kindheit, nicht aus Nostalgie, sondern um Widersprüche sichtbar zu machen. Fragilität, Vergänglichkeit, Satire: daouds Ästhetik zelebriert den Makel – nicht, indem sie ihn versteckt, sondern indem sie ihn betont.
Auf der Bühne sprengen daoud und seine Band die Grenzen zwischen intimer Lyrik und eruptiver Energie. Seit der Veröffentlichung von GOOD BOY im Jahr 2024 – von der Kritik gefeiert – spielen sie ausverkaufte Konzerte und beeindruckende Festivalshows, u. a. bei Ronnie Scott’s in London, dem Montreux Jazz Festival und Jazz in Marciac. Parallel komponiert und produziert daoud für andere – ohne je seinen eigenen, radikal persönlichen Ansatz zu verlieren, der mit jedem Schritt kompromissloser wird.
Mit dem Aufruf des Videos erklärst Du Dich einverstanden, dass Deine Daten an YouTube übermittelt werden und dass Du die Datenschutzerklärung gelesen hast. Diese Erklärung gilt sofort für alle Videos auf www.domicil-dortmund.de





