Donnerstag 28|03|19 20:00 Uhr

Westfalenjazzpreis 2019 - Preisträgerkonzert: Florian Walter

Das Doppelkonzert des Westfalen-Jazz-Preisträgers 2019 Florian Walter

Florian Walter alt sax, tubax, kontrabassklarinette, hechtyphon, controlled and amplified air, Arma Agharta (Autodelete) lofi electronics

Florian Walter ist seit 2006 als Saxophonist und im Bereich der zeitgenössischen Komposition tätig. Er studierte Schulmusik, Jazz-Saxophon, Komposition und Geschichtswissenschaften in Essen, daneben spielt er in zahlreichen Ensembles von experimentellem Pop über Neue Musik und Freie Improvisation bis Theatermusik. Als Instrumentalist wie Komponist sucht Florian Walter nach neuen Wegen, Klang zu konstruieren und in einen situativen Kontext zu bringen, ohne dabei auf etablierte Mechanismen zurückzugreifen. Daneben ist die Suche nach neuen Formen konzertanter Situationen ein wichtiges Moment seiner Arbeit. So veranstaltet er beispielsweise gemeinsam mit dem Ensemble Die Verwechslung seit 2010 die Konzertreihe Trinkhallen Tour Ruhr International, ist Mitbetreiber des Musiklabels Umland Records, Kurator der Reihen Kabinet«»Adapter und Büro für akustische Innenraumpflege, Co-Kurator der Soundtrips NRW und Gründungsmitglied des Netzwerks Klangbasierte Künste NRW. 2019 wurde er mit dem Westfalen-Jazz-Preis ausgezeichnet.

 

 AUTODELETE

Zwei Performer treffen aufeinander. Beide getrieben von Forscherdrang und Spielwut, beide die meiste Zeit des Jahres auf Tour und der Suche nach künstlerischem Sinn, der sich nicht unmittelbar in gängige Kategorien einordnen lässt. Widersprüche werden aktiv gesucht und stilistische Randbereiche ausgereizt. Gemeinsam entwickeln sie ein Programm, das ebenso laut wie lustvoll, hemmungslos wie brüchig ist und sich schlecht zum Mitsingen eignet. Eigenartige Romantik, abstrakte Folklore und grenzwertige Tanzbarkeit für ein postfaktisches Zeitalter.

 

BRUIT

Florian Walter erforscht in seinem Solo-Programm BRUIT die akustischen Extreme diverser seltener und z.T. selbstentworfener Blasinstrumente: Im Grenzbereich zwischen Musique Concrète Intrumental, Noise, Drone, Minimal Music und „Classic Free Jazz“ entwickelt er dichte, mikroskopische Geräuschfelder und hochenergetische, innovative Klangstrukturen, die sich einer Einordnung in gängige Genre-Schubladen weitestgehend entziehen.

 

Eintritt frei!

Raum: Club
Einlass: 19:30 Uhr


Weitere Informationen:
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