Samstag 16|12|17 20:00 Uhr

Stefan Bauer "Wheeling and Dealing"

Top-Jazz - New York trifft Köln

Michael Heupel alt-/bass-/kontrabassflöten, Stefan Bauer vibraphon/marimba, Christian Ramond bass, Drori Mondlak drums w

Tradition kurz vor Weihnachten: Stefan Bauer kommt aus Brooklyn / New York "nach Hause" zu seinem diesjaehrigen Weihnachtenskonzert. Dieses Jahr erfüllt sich der virtuose Vibraphonist einen besonderen Wunsch und  bringt alte und neue musikalische Weggefaehrten erstmalig in einer neuen Konstellation zusammen. 

Michael Heupel und Stefan Bauer sind sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder über den Weg gelaufen, was Anlass zu langen Gesprächen bot (mit Unmengen Kaffee), aber auch zu anregendem musikalischen Austausch. Es gab Zusammenarbeit in unterschiedlichen Gruppierungen des Perkussionisten Christoph Haberer (u.a. Jazzfest Berlin), eine Handvoll Duo Konzerte (zuletzt Jazzfestival Hilden/WDR), Triokonzerte mit Perkussionist Roland Peil (u.a. Jazzfestival Köln) und eine Afrika-Tour 2002 mit Konzerten in Abidjan (Elfenbeinkueste), Accra (Ghana), Lagos (Nigeria) und Nairobi (Kenia) gemeinsam mit dem New Yorker Perkussionisten Todd Isler.

Bauers perkussives Spiel und seine Kompositionen, Heupels phänomenales  Können und sein Arsenal an unterschiedlichen Flöten, und beider Kommunikations- und Spielfreude übertragen sich auf das  Publikum. Den Zuhörern (und den Musikern) öffnen sich Türen, von deren Existenz sie vorher nichts wussten. Musikalisch verbindet Bauer und Heupel ihr Interesse an und ihre Erfahrungen mit Jazz und Improvisation im Allgemeinen, Weltmusik und Neuer Musik, rhythmischen Strukturen und an der unerforschten Vielfalt von Klangmöglichkeiten, die Ihre „unerhörte“ Instrumentenkombination bietet.

Die beiden werden einen Teil des Konzertes im Duo bestreiten. 

Der Kölner Bassist Christian Ramond gehört zu den gefragtesten Bassisten Europas. Da praktisch jeder zeitgenoessische Jazzmusiker früher oder später mit Ramond spielt, liest sich seine umfangreiche Diskografie wie ein “who-is-who” der europaeischen Szene. Drummer Drori Mondlak ist seit seiner Ankunft in Kln vorö allem durch seine Zusammenarbeit mit der Altsaxophonistin der WDR Big Band, Karolina Strassmayer, und der Organistin Barbara Dennerlein bekannt, ferner auch Lee Konitz und Nicolas Simeon. Die Liste seiner New Yorker Kollaborationen weist viele bekannte Namen der Jazzgeschichte auf, so u.a. Frank Foster, Joe Williams, Don Friedman, Ernestine Anderson, Lew Tabackin, Chris Potter, u.v.a.. Mondlak bringt seine umfangreiche Kenntnis der Jazztradition und seinen ausgepraegten Farbsinn auf interessante Weise in zeitgenoessische Zusammenhaenge ein. 

Der Titel “Wheeling and Dealing” nimmt neben der offensichtlichen logistischen Herausforderung, die Bauers und Heupels seltene Instrumente darstellen auch Bezug auf den kanadischen Trompeter Kenny Wheeler. Der Akzent dieses Abends wird auf Kommunikation, Stimmung, Klang und Aesthetik einer Musikergeneration liegen, auf die u.a. Wheelers Musiksprache grossen Einfluss hatte. Man darf gespannt sein auf die eigenwillige Interpretation einiger von Wheelers bekanntesten Kompositionen, angereichert und kontrastiert durch eigene Erfahrungen und Kompositionen dieser vier erfahrenen Musiker.

 

 

Raum: Saal
Einlass: 19:00 Uhr
Eintritt: 22 €
Eintritt VVK: 20 € (inkl. Gebühren) Tickets
Ermäßigung: 50%
domicilcard
U19 frei


Weitere Informationen:
Stefan Bauer