Montag 28|11|16 19:00 Uhr

Bluegrass Jamboree: The Honey Dewdrops / The Goodbye Girls / Truffle Valley Boys / Supp.: Halden Music

Festival of Bluegrass and Americana Music

The Honey Dewdrops (Acoustic Americana Songs) The Goodbye Girls (Bluegrass and Folk) Truffle Valley Boys (Classic-Bluegrass) + Festival Finale Session Festival of Bluegrass & Americana Music 2016

Die Idee, bunte und oft noch wenig bekannte Facetten der Bluegrass-, Folk-Roots- und Americana Music in einem regelmäßigen, hochkarätigen abendfüllenden Programm darzustellen, hat hierzulande voll eingeschlagen. Deshalb wird traditionell im November-Dezember die mittlerweile achte Auflage des „Bluegrass Jamboree! – Festival of Bluegrass and Americana Music“ mit neuen Künstlern im schon legendären "Banjo-Bus“ das Land bereisen. Große Begeisterung und „standing ovations“ prägten die ersten sieben Tourneen dieses in Europa einmaligen Bluegrass-Konzeptes, das jährlich über 5000 Zuschauer begeistert und mit weiter steigenden Zahlen glänzt.

Urform der Popmusik“ (Feuilleton Süddeutsche Zeitung)
Banjos können verdammt cool sein“ (Dresdner Neue Nachrichten)
Wer Bluegrass ignoriert ist selber schuld!“ (Badische Zeitung)
Der Bluegrass-Virus ist auf fruchtbaren Boden gefallen...Publikum in Hochstimmung“ (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)Was für ein Fest!“ (OVB Rosenheim)
Frenetischer Applaus“ (HNA)
Schreit nach baldiger Wiederholung“ (Nürnberger Nachrichten)
Bis die Saiten glühen“ (GEA Reutlingen)
Besucher aus dem Häuschen“ (Kreiszeitung Stuhr)
Wild und ausgelassen“ (Waldkraiburger Zeitung)

 

Programm

Bluegrass-Impresario Rainer Zellner präsentiert auch 2016 wieder spannende Entdeckungen im weitläufigen „Bluegrass Kosmos“: The Honey Dewdrops, zwei verträumte Singer-Songwriter mit ihren „on the road“ aufgelesenen Songs im feinfühlig zelebrierten Appalachen-Sound. Dazu die unvergleichlichen Truffle Valley Boys, fünf temperamentvolle Italiener! Sie legen mit rasantem Retro-Bluegrass der 1950er Jahre Wurzeln und Ästhetik des Genres aus seiner goldenen Zeit frei, auf eine Art, die es selbst in USA so nicht mehr gibt. Schließlich als Rarität - The Goodbye Girls, eine reine Frauen-Oldtime/Bluegrass Band. Sie scheren sich nicht um Stilgrenzen sondern beweisen, dass Frauen durch Können und Intensität in der vormals rein männlichen Domäne längst gleichgezogen haben. Abschließendes Highlight ist die schon traditionelle Session aller Musiker im rauschenden Festival Finale.

 

The Honey Dewdrops
Acoustic Americana Songs
Das Singer-Songwriter Duo gewann den wichtigen Newcomer Wettbewerb der legendären Radio-Show „A Prairie Home Companion“. Laura Wortmann und Kagey Parrish gaben danach ihre Wohnung auf und bereisten viele Jahre ganz Amerika und andere Länder. Mit einem großen Repertoire an eigenen Liedern kamen die zwei poetischen Beobachter zurück und ließen sich in Baltimore nieder. In ihrer Musik schimmern die längst vergangenen Klänge ihrer Heimat Virginia und der einsamen Appalachen Bergregion durch. Feine instrumentale Klanggebilde untermalen den magischen zweistimmigen Gesang. Wie so viele ihrer Generation haben die beiden jungen Künstler den Anschluss an die aktuelle Singer-Songwriter Szene gefunden. Die Themen ihrer Lieder sind vom Zeitgeist geprägt, und die Melodien gehen weit über den traditionellen Rahmen der Folk Musik hinaus. Sie klingen mal nach Pop, mal nach Country, mal nach Indie-Folk, und selbst Spuren der Ikonen Gillian Welch und David Rawlings sind zu entdecken. Ihr viertes Album „Tangled Country“ stellen die „Honig Tautropfen“ beim Jamboree zum ersten Mal in Europa vor. Ihre tiefe musikalische und menschliche Verbundenheit strahlen sie in einer feinfühligen Bühnenpräsentation aus, die jeden Besucher in den Bann ziehen wird.

The Goodbye Girls

Bluegrass & Folk
Vier Frauen in einer Bluegrass/Folk Band sind selbst in USA grundsätzlich etwas Besonderes, aber sie machen auch durch ihren energiereichen und innovativen Crossover-Sound zwischen Folk und Bluegrass/Oldtime von sich reden. Sie kennen sich vom prestigeträchtigen Berklee College of Music in Boston, einem Hotspot für junge, virtuose und stilübergreifende Künstler. Allen voran gilt Leadsängerin und Gitarristin Molly Rose Tuttle als kommender Star der Szene. Sie tourt seit sie elf Jahre alt war, gewann den begehrten Chris Austin Songwriter Award, den Momentum Award der Internationalen Bluegrass Association und ziert die Titelseiten wichtiger Gitarrenmagazine und Folkzeitungen. Der perkussive Clawhammer Banjo Stil der Kanadierin Allison de Groot ist das Herz des Goodbye Girls Sounds. Ob Straßenmusik auf dem Trafalgar Square oder bei nächtelangen Trance Oldtime Sessions auf abgelegenen Appalachen Festivals, Allisons treibendes Banjo betört die Zuschauer. Aus Schweden kommt Geigerin Lena Jonsson, tief verwurzelt in der Tradition ihrer Heimat. In Boston lernte sie die Magie von Oldtime und Bluegrass kennen und lieben. Ihr verdanken die Goodbye Girls den mutigen Spagat zwischen schwedischem und amerikanischem Folk, einem Markenzeichen des Quartetts. Jazz, Folk und Experimentelle Musik sind der Background der Bassistin Brittany Karlson. Die mühelose und kreative Verbindung der vielen Einflüsse lässt viele Kenner, Fans und Kritiker jubeln, so erst kürzlich beim legendären Newport Folk Festival. Nicht unwahrscheinlich dass das Jamboree mit den Goodbye Girls wieder einmal Künstler präsentiert, die schon morgen ganz oben auf dem Podest stehen.

 

Truffle Valley Boys

Classic Bluegrass
Da muss tatsächlich erst eine italienische Band kommen, um der Bluegrass-Gemeinde in USA zu zeigen, wie die Musik der Goldenen 1950er Jahre des Genres geklungen hat. Ohne jegliche Modernismen führen die fünf Italiener zurück zum wilden und rauen Sound der frühen Jahre. Dabei klingen sie nicht nur frappierend nah an den Originalen (von denen keiner mehr aktiv ist), sondern sehen auch aus, als wären sie einer Show dieser Zeit entsprungen. Detailverliebt zeigen sie sich in cooler, stilsicherer Bühnenkleidung und benötigen (wie bei einer Show in einer Scheune im tiefen Hillbilly Country) nicht mehr als ein einziges Mikrofon, um das sie sich dynamisch und doch komplex choreographisch gruppieren. Ihr intensiver, mehrstimmiger Gesang klingt wie auf einer alten Schallplatte und verrät praktisch keinen Akzent, wie selbst ein Kritiker des bedeutendsten Fachblatts „Bluegrass Unlimited“ bewunderte. Mit einem der wichtigsten und typischen Elemente der frühen Zeit, der humorvollen und abwechslungsreichen authentischen Bühnenshow, sowie ihrem italienischem Charme begeistern sie jedes Publikum. Matt Ringressi - Mandoline und Gesang, Ruben Minuto - Gitarre und Gesang, Germano Ciavone - Banjo, Denny Rocchio - Resonator Gitarre, und Emanuele Valente am Kontrabass sind mit das Beste, was zur Zeit in dieser Art in Europa zu hören ist.

 

Unterstützt von Bear Family Records, No Fences, Dynamite Magazin, GBMA, Hufgeflüster, Hillbilly Guesthouse, Wheels, Folker


 

Support von Halden Music:

Halden Music, dahinter stecken fünf  Musiker, die mit ihrer Spielfreude und ihrem Witz das Publikum mitreißen. Texas Swing,  American Folksongs, Bluegrass und  Old Time Mountain Music, so  könnte man ihre Musik beschreiben.Neben fetzigen amerikanischen  Fiddletunes gibt herzzerreißende Songs  über   verlassene Männer,  einsame Cowboys und echten  Weltschmerz. Allerdings kommt die Band nicht aus den Wäldern der Appalachian Mountain, sondern  lebt inmitten des Ruhrgebiets am  Fuße der  Rungenberg Halde. Und darum nennen sie ihre Musik auch Halden-Music. Egal ob sie als Trio, Quartett oder Quintett auftreten, bei ihrer Musik kann man einfach nur gute Laune haben. Ideal für jedes Stadtfest, Barbecue Party, Geschäftseröffnung, Kulturveranstaltung, Kneipenkonzert, …

Rainer Diekamp – Bass, Gesang
Rüdiger Gies – Gitarre, 5 str.Banjo, Gesang
Rainer Goepfert – Fiddle
Jonas Liesenfeld – Fiddle
Michael Mitzkus – Gitarre, Dobro, Gesang

 

Raum: Saal
Einlass: 18:30 Uhr
Eintritt: 27 €
Eintritt VVK: 25 € (inkl. Gebühren) Tickets
Ermäßigung: 50%
domicilcard


Weitere Informationen:
Bluegrass Jamboree: The Honey Dewdrops / The Goodbye Girls / Truffle Valley Boys / Supp.: Halden Music 0
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