Samstag 11|02|12 20:00 Uhr

20 Jahre ACT: Jens Thomas / Verneri Pohjola Quartet

Club Tour zum 20-jährigen Jubliäum des ACT-Labels | Doppelabend

Verneri Pohjola tp, Aki Rissanen piano, Joonas Riippa drums, Antti Lötjönen bass; Jens Thomas piano

Das Comeback des Jahres 2012 dürfte das Album „Speed of Grace“ des deutschen Pianisten Jens Thomas werden. Im Duo mit Verneri Pohjola an der Trompete wagt er eine jazzige Hommage an die Hardrocker von AC/DC - nicht laut und rockig, sondern balladesk und intim. Er bürstet die Songs vollkommen gegen den Strich, aus Hardrock wird lyrische Kammermusik, werden total herunter gedimmte, impressionistische, bis auf das Grundgerüst völlig improvisierte Balladen. Kracher wie „Highway To Hell“ werden zur fast zerbrechlichen, traurigen Klage, auch die alten Rock'n'Roll-Nummern wie „The Jack“ werden gewissermaßen vom "Ballast" befreit und erhalten eine völlig neue, minimalistische Form.

Das amerikanische Portal "allaboutjazz" befindet über das herausragende finnische Trompetentalent: "Verneri Pohjola hat das Zeug zum internationalen Jazzstar." 1977 als Sohn der nationalen Jazzlegende Pekka Pohjola geboren,  studierte er ab 1999 Jazzmusik an der Sibelius-Akademie, eine der führenden europäischen Ausbildungsstätten. 2004 wurde er vom Pori Jazz Festival zum «Young Artist of the Year» ernannt. Die finnischen Jazzkritiker wählten ihn im selben Jahr zum besten Trompeter und Musiker des Jahres. Mit seiner aktuellen CD “Aurora” sorgt der Trompeter Verneri Pohjola jetzt auch außerhalb seiner Heimat für Aufmerksamkeit: "Ich weiß nicht, wer das ist, aber er hat einen wundervollen Ton. An einer Stelle der Melodie war es unmöglich, die Trompete von der Flöte zu unterscheiden, das heißt, dass sie perfekt unisono sind. Und im Solo hat er einen gewissen Growl. Dazu spielt er in großen Bögen. Der weiß einfach, dass Raum kostbar ist. Er dudelt nicht ständig, sondern spielt ein paar Noten, atmet und lässt die Musik sprechen. Wirklich toll. Das ist Verneri Pohjol? Wie spricht man das aus? ... Aber wir kommen bald nach Finnland. Ich werde ihm einen Spitznamen geben müssen. In New Orleans würde er V.P. heißen." (Trombone Shorty, Jazzthetik (DE), September / Oktober 2011)

Eintritt: 22 €
Eintritt VVK: 18 € Tickets
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