25. JAZZTAGE DORTMUND

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25. Jazztage: Somi | Saal Tickets
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25. Jazztage: Django64 | Saal

ÜBER DIE JAZZTAGE

Die diesjährigen Jazztage präsentieren 12 Konzertabende mit einem spannenden Querschnitt durch das aktuelle Musikgeschehen von New Jazz, Global Music, Electronica bis Noise und Neutönern.

Mit dabei ist u.a. die Jazzlegende John Scofield mit einer Fortsetzung seines "Country for Old Men" in hochkarätiger Besetzung. Der junge und umtriebige Trompeter Theo Croker verbindet einmal mehr und sehr erfrischend traditionellen Jazz mit Hip-Hop und elektronisches Grooves. Der in Hamburg lebende Pianist Martin Tingvall hat mit seinem Trio aktuell die vordersten Plätze der Pop- und Jazzcharts belegt, nun stellt er sich als Solist dem Jazztage-Publikum.

Die afrikanische Singer/Songwriterin Somi vergleicht die Fachpresse schon mal mit Nina Simone, Miriam Makeba oder Sarah Vaughn. Mit ihrer kristallklaren, songorientierten und gesellschaftspolitisch positionierten Musik defininiert sie ihre Musik selbst als „New Afro Jazz“. Im Bereich Global Music gastiert zudem das Trio JMO, das virtuos und kammermusikalisch Elemente aus Afrika, Europa und dem Orient in ihrer Musik vereint.

Das Ensemble JMO spielt auch das Familienkonzert im Rahmen der Jazztage und in Kooperation mit der Reihe SOUNDZZ. Das Konzert wird pädagogisch begleitet und richtet sich am So 18.11. 16 h speziell für Kinder im Grundschulalter.

An den Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation sowie interaktiven Kängen mit Videoprojektionen und Computer arbeitet das Ensemble Concord aus Münster. Laut, heftig und kompromisslos geben sich die Killing Popes aus Berlin um Oliver Steidle und Frank Möbus, die Umland Records Expo aus dem Umfeld von The Dorf stehen dem mit den experimentierfreudigen Ensembles Random Idiots und Serge & die Unterwasserwanderer aus dem Revier in nichts nach.

Das Trio als Formation steht im Mittelpunkt zweier Doppelkonzert-Abende, die vom Westdeutschen Rundfunk auf WDR 3 live übertragen werden: Am 23.11. trifft das hochinteraktive akustische New-Jazz-Trio Die Fichten aus Köln auf den aufstrebenden US-amerikanischen Gitarristen Gilad Hekselman und seinem basslosen Dreier namens "SuperOctave". Am 24.11. macht das momentan als State-of-the-Art geltende improvisierende Piano-Trio Punkt.Vrt.Plastik mit Christian Lillinger, Peter Eldh und Katja Draklser den sicher fulminanten Auftakt, während der Abschluss des Abends zwar mainstreamiger, aber nicht minder intensives Trio um den dänischen Saxofonisten Benjamin Koppel und den beiden US-Stars Brian Blade am Schlagzeug und Scott Colley am Kontrabass gilt.

Den Schlusspunkt setzt ein Konzertabend im Gedenken an den 2015 verstorbenen Dortmunder Bassisten Django Kroll mit mehreren Acts, unter anderem der von Kroll gegründeten Ethno-Jazz-Pionierband Bescay, einer neuen Komposition für Kontrabässe und der kollektiven Free-Jazz-Session. Mit dabei sind u.a. Wim Wollner, Jens Pollheide und Michael Peters.

PARTNER:

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TICKETINFO

Kartenvorverkauf über die üblichen Vorverkaufsstellen des domicils, u.a.

- domicil Gastronomie (Mo-Sa ab 18.30 h - z.Z. vorübergehend dienstags geschlossen)

- domicil Online-Ticketshop

- VVK-Stellen von Reservix / AD-Ticket und CTS/Eventim

 

History

Die Geschichte der Jazztage Dortmund beginnt im Jahr 1989 anläßlich des 20-jährigen Jubiläums des domicils.

Zunächst hieß das Festival Dortmunder Jazzfrühling mit einem bunten Programm und stadtweiter Präsenz, ab 1995 wurde der von Beginn an entwickelte Programmschwerpunkt rund um zeitgenössischen europäischen Jazz - was in den 90-er Jahren für ein Jazzfestival angesichts der US-amerikanischen Präsenz eher ungewöhnlich war - zum Festivaltitel und zur konzeptionellen Grundidee gemacht: europhonics. Zunächst biennal konzipiert, wechselte man ab 1997 in die Jährlichkeit u.a. mit einem mehrtägigen Open-Air-Programm in der City, erstmals mit pionierhaften Schulprojekten und mit diversen Länderschwerpunkten (Frankreich, England, Baltikum, Schweiz u.a.) in Verbindung mit den Internationalen Kulturtagen der Stadt Dortmund.

Veranstalter und Kooperationspartner waren über die Jahre das Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Verein ProJazz e.V., das domicil und der Signal Iduna Park. Der Westdeutsche Rundfunk Köln hat zahlreiche Festivalabende mitgeschnitten und live übertragen, u.a. das Festival anläßlich der Neueröffnung des domicils am jetzigen Standort Hansastraße im Oktober 2005. 

Die Festivalorte wechselten über die Jahre je nach Konzept und Anforderungen, u.a. waren Konzerte zu hören in der Live Station, dem domicil in der Leopoldstraße, dem Theater im depot, der Spielbank Hohensyburg, dem Theater Fletch Bizzel, dem Fritz-Henßler-Haus, der Petri-Kirche, im Signal Iduna Park sowie ab 2000 im Studio-Kino (Hansatheater) in der Hansastraße. Zum ersten Mal hat das domicil hier seine späteren (neuen) Räume im Rahmen des Festivals kennengelernt und bespielt.

Eine Auswahl von Künstlern der Festivals seit 1989:

Henri Texier Azur Quintet, Esbjörn Svensson Trio, Orchestre National du Jazz, Sidsel Endresen, Ngyuen Le, Wolfgang Puschnig & Alpin Aspects, Bojan Z, David Linx, Palatino, Julian Arguelles, Toots Thielemans, Erika Stucky, Steve Coleman, Supersilent, John Scofield Trio plus Horns, Abbey Lincoln, Rabih Abouh Khalil, Will Calhoun, Simon Nabatov Trio, John Taylor, Matthias Nadolny, Paul Kuhn, Till Brönner, Christian Brückner, Daniel Humair, Tango Crash, Lol Coxhill, Jan Klare, Hans Wanning Trio, Celine Bonacina Trio, The New John Abercrombie Quartet, Ingo Senst & Hans Wanning Duo, Manu Katche, Cecile Norby & Lars Danielsson, Laia Genc & Stephan Mattner, Theo Bleckmann & Kate Bush Project, Manfred Bründl & Silent Bass, Heinz Sauer & Michael Wollny, Snarky Puppy, Alfredo Rodriguez, Carmen Souza, Steve Lehman, Christoph Haberer & Sarah Buechi, Hans Lüdemann Trio, G. Perret & Electric Epic, Kenny Garrett, Shai Maestro, Carla Bley, Kamasi Washington, Jaga Jazzist, Iiro Rantala, The Comet is Coming, Ester Rada, Florian Weber & Angelika Niescier NYC Five, Charles Lloyd Quartet, John Abercromibe & Marc Copland, Azymuth, Christian Thomé & Mariana Sadovska, Quattro Venti und viele andere.