Galerie im domicil

03|12|2015

Gaye Suse Kromer: Atemzug im Zeitenstrom

"Atemzug im Zeitenstrom" heißt die Ausstellung mit Fotografien zur Architektur des Augenblicks von Gaye Suse Kromer.

Verwaist, verlassen, vergessen: Bauwerke, die ihren Ursprungszweck verloren und neue Ästhetik gewonnen haben – sie sind das Sujet der Fotografin Gaye Suse Kromer. Leblos? Nein. Das sind sie nicht, diese Häuser und Räume. Befreit von ihrer ehemaligen Funktion entwickeln sie im Verlauf der Zeit eigene Dynamiken und individuelle Gestaltungen. Eine Architektur des Augenblicks entsteht.

Im Kreislauf des Lebens entfalten die Gebäude eigenwillige Farben, Formen und Dimensionen. Regen und Sonne, Kälte und Wärme und nicht zuletzt die Fauna schenken ihnen neue Kraft. Gaye Suse Kromer hält mit ihrer Fotografie den Moment des oftmals verborgenen (Weiter-) Lebens fest. Nur einen Atemzug lang wird ein Raum so zu sehen sein, wie es das Jetzt zeigt, denn der Kreislauf dreht sich weiter und mit ihm schreiten die Veränderungen voran. Betrachter sind eingeladen, die Schönheit des Gegenwärtigen zu entdecken, die Räume gedanklich zu durchstreifen und ihre ganz eigenen Geschichten zu den Bildern zu finden.

Seit einigen Jahren reist die Fotografin und Journalistin Gaye Suse Kromer mit ihrer Kamera durch die Republik. Sie spürt das Miteinander von Gezeiten und Gebäuden auf, findet Zeugnisse gelebter Existenzen und hält den Augenblick unaufhaltsamer Prozesse in Bildern fest. Sie arbeitet mit den Bedingungen vor Ort und bearbeitet ihre Bilder so gering wie möglich.

Vernissage mit Einführung: 15. Januar 2016, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 15. Januar bis 20. April 2016
Besuchsmöglichkeiten während der Öffnungszeiten der domicil-Gastronomie, Mo-Sa ab 18.30 Uhr

Webseite der Künstlerin: http://www.kromer-fotografie.de


07|09|2015

Gine Selle: Mensch, Tier und Außerirdische

Die Dortmunder Künstlerin Gine Selle präsentiert ihre Ausstellung "Mensch, Tier und Außerirdische" im historischen 50-Jahre-Treppenhaus im domicil. Die Bilder sind zu sehen vom 12.09.2015 bis zum 22.12.2015 während der Öffnungszeiten der Gastronomie im domicil.

Gine Selle wurde 1966 in Bad Salzuflen geboren, schloß 1989 eine Lithografenausbildung in Dortmund ab und machte 1996 ihr Diplom als Objekt-Designerin. Sie lebt und arbeitet in Dortmund und Frauenau im Bayerischen Wald.

Zur Vernissage am Sa 12.9.15 um 18 h laden wir herzlich ein. Die Künstlerin ist anwesend, es spielt das Duo Fadenlos. Der Eintritt ist frei.

Link: Webseite Gine Selle

Bild Gine Selle

01|04|2015

Doris Goldbach: Spielfreude

Vom 6.5.-31.8.2015

Ausstellung: Spielfreude - Doris Goldbach

Ich zeichne oder male häufig vor Ort. In der Zeichnung wie in der Malerei interessieren mich die Bewegung, der Raum sowie ein stimmungsgeleitetes Spiel von Linie, Fläche und Farbe, das eine freie Umsetzung der Realität zum Ziel hat.

Die Malereien der Ausstellung „Spielfreude“ zeigen Musikerinnen und Musiker in ihrem Zusammenspiel mit Tanzenden und Zuschauern. Als Anregungen dienten eigene Fotos oder Fotos aus Zeitschriften sowie Konzertskizzen. Aus einzelnen Elementen der Fotos oder der Skizzen sowie aus der Vorstellung wurden neue Bild – und Spielszenen aufgebaut und zu eigenen Bildkompositionen verarbeitet. Um den bewegten, musikalischen Spielszenen möglichst gerecht zu werden, wechselte eine schnelle, spontane Malweise, mit ruhigeren, gestaltenden Phasen ab.

Die Tuschezeichnungen zeigen den Tänzer Rafael Zielinski aus Amsterdam. An sechs Tagen tanzte er sehr ausdrucksstark zu verschiedenen Themen in wechselnder Kostümierung. Dabei stoppte er immer wieder seinen Tanz spontan. Für 2 bis vier Minuten hielt er in einer Position inne. Diese eingefrorenen Bewegungen wurden mit Rohrfeder und Tusche in schnellen Skizzen festgehalten. Dabei bestimmten der Rhythmus der Musik sowie die Bewegungen des Tänzers den Ausdruck der Farben und der Linien.

Atelier: Doris Goldbach, Westerbleichstraße 53, 4 4147 Dortmund – www.w53w55.de

Kontakt: doris.goldbach@web.de

Zu sehen vom 6.5. bis 31.8.2015 (außer: Betriebsferien vom 13.7. - 6.8.15) während der Öffnungszeiten der Gastronomie im domicil (Mo-Sa ab 18.30 h). 

Ausstellung Doris Goldbach

15|11|2014

Kurt Rade & Claudia Böckelmann: Konzertempfindungsfotografie

Ab 15.1.15 | Vernissage: Do 15.1.15 um 19 h

Die Fotoausstellung von Kurt Rade und Claudia Böckelmann ist überschrieben mit „Konzertempfindungs-Fotografie“: "Bilder .... sind wie Töne ... sie halten uns fest ... beleben uns ... entschleunigen uns ... lassen in unserem Kopf ... Musik entstehen" (Claudia Böckelmann). "Der Ausdruck der Intensität in den Gesichtern der Musiker und das Transportieren der Musik durch das Bild ist das Ziel der Darstellung in meiner Jazzfotografie" (Kurt Rade). Die beiden Fotografen leben in Witten und sind seit langer Zeit kontinuierliche fotografische Begleiter des Konzertgeschehens der Region und insbesondere auch im domicil. Die Ausstellung ist eine Retrospektive ihrer Arbeiten und vermittelt mit den Motiven einen Eindruck der Tiefe und Intensität von magischen Momenten im Erleben von Live-Musik.

Vernissage: Do 15.1.15 um 19 h, Eintritt frei

Ort: domicil galerie (im historischen Treppenhaus)

Zu sehen während der Öffnungszeiten der Gastronomie im domicil (Mo-Sa ab 18.30 h).

Fotoausstellng

15|07|2014

Rosa Fehr von Ilten: Lost Space

13.9.-30.12.2014 | Vernissage: Sa 13.9. 18 h

„In der Malerei nähere ich mich der Wirklichkeit subjektiv mit ähnlichen Methoden wie in meinen Stimm-improvisationen: ich wähle ein Motiv aus, das damit gleichzeitig dokumentiert und durch Zitat, Variation, Verfremdung und Konfrontation verändert wird. So kann sich auch für den Rezipienten die Möglichkeit einer ungewohnten Annäherung an die Realität im Sinne einer neuen Wahrnehmung erschließen.“

In der Ausstellung „Lost Space“ im domicil werden verfallene, vergessene und unbeachtete urbane Orte, überwiegend aus dem Westend in Dortmund gezeigt. Architekturkomplexe, Häuser, Wände, Hinterhöfe und andere Unorte werden ebenso thematisiert wie oft unbeachtet bleibende räumliche Details, z.B. eine Notausgangslampe oder Reste von Bodenbelägen. Manchmal irritiert die bildimmanente Logik durch die Kombination zweier Wirklichkeitsebenen und fordert den Betrachter zum Erfinden eigener Interpretationen und Geschichten heraus. 

Die in den Bildern gezeigten Situationen sind inzwischen teilweise durch Renovierung verändert oder durch Abriss nicht mehr existent. Über den subjketiven Blick hinaus dokumentiert die Ausstellung also auch den Veränderungsprozess eines Stadtviertels durch städtebauliche Eingriffe. 

Atelier: Produzenten Galerie im St. John‘s, Rheinische Str. 134, 44147 DortmundInfo & Kontakt: www.rosafehr.de, mail@rosafehr.de

Ausstellung: 13.9.-30.12.14 · domicil, Hansastr 7-11, 44137 Dortmund · Mo-Sa ab 18:30 h

Vernissage: Sa 13.9.14, 18 h, Eintritt frei