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Kunstausstellungen im domicil Eine Tradition, die im Foyers des domicils in der Leopoldstraße begann, wird im historischen 50er-Jahre-Treppenhaus der neuen Spielstätte fortgesetzt. Den Auftakt machte im Frühjahr 2008 der Kölner Fotograf Lutz Voigtländer mit einfühlsamen Jazzportraits, für die er 2006 den WDR-Jazzpreis erhielt. Im Herbst 2008 gab der Photodesigner Mark Wohlrab (www.jazz-photo.com), der auch das Großkunstwerk in 36 mal 6 m an der Außenfassade entwarf, einen Einblick in 20 Jahre domicil-Fototätigkeit. Zeitgleich wurde der domicil-Kalender 2009, mit Wohlrab-Motiven und von Frank Scheele gestaltet, vorgestellt. Mit «Bilder, Töne, Orte - neue Ideen für das domicil» stellten Foto- und Grafik-Studenten der FH Dortmund im Anschluss Arbeiten vor, die in einem Seminar der Professoren Sabine An Huef und Jörg Winde entstanden. Die Entwürfe von Ariane Tillmann, Elke Hübner, Jan Philip Welchering und Stefan Becker wurden mit Geld- und Sachpreisen prämiert, die das domicil stiftete.
Ab März 2009 stellten Martin Schüttler und Graf Seri unter dem Titel «LICHT.GESTALTEN» aus. Sie beschäftigen sich seit 20 Jahren mit der Darstellung und Verfremdung von (Jazz)Musikerportraits, die sich durch die besondere Betonung von Licht- und Schattenbereichen auszeichnen. Im domicil präsentieren sie aktuelle und ältere Arbeiten, die sich zwischen technischen und inhaltlichen Bildbearbeitungen, kritischen Kommentaren zur Sozialgeschichte des Jazz und der Betonung der Schönheit des künstlerischen Ausdrucks bewegen. Die Bilder sind in Kleinauflagen von je 15 bis 20 Stück erhältlich. Eröffnet wurde das Ganze am Samstag, den 7. März 2009 ab 18 Uhr mit dem Jazz-DJ-Team «Mo' Jazz, please!».
Von Mai bis Ende August 2009 stellte Sinikka Airaksinen-Rade, Malerin aus Finnland, in der domicil-Galerie ihre aktuellen Tanzbilder mit dem Titel «dance floor» aus. Die Künstlerin bannt in ihren Zeichnungen den Zauber des Tanzes. Mit wenigen Linien, Strichen und Schraffuren erschafft sie eine ausdrucksstarke Poesie, überträgt so die Ausdruckskraft der Tänzer auf das Papier. Kontakt:
Unter dem Titel «BlauTöne» stellt Kurt Rade, Fotograf aus in Witten, im September und Oktober 2009 und seine aktuellen Jazz-Fotos aus. Die Farbe "Blau" steht für Ruhe, Weite und Tiefe, aber auch Kälte und Melancholie. Die Live-Aufnahmen zeigen Details von Instrumenten im Moment ihres Klanges, die Musiker und das Geschehen auf der Bühne und im Konzertraum treten dabei in den Hintergrund, bleiben aber präsent. Tauchen Sie ein in die "BlauTöne" und fühlen Sie ihren "eigenen Klang". Zahlreiche weitere spannende Ausstellungen sollen folgen. Die zu Grunde liegenden Techniken können möglichst vielfältig sein, sofern die Exponate eindeutig dem Thema Musik verbunden sind. Die Koordination und Betreuung der Ausstellungen erfolgt ehrenamtlich durch ein kleines Team des domicil Dortmund e.V. zu dem per Email unter <galerie@domicil-dortmund.de>Kontakt aufgenommen werden kann. |
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