Das neue domicil



Das neue domicil befindet sich mitten in der Dortmunder Innenstadt, in der Hansastraße. Markenzeichen der Spielstätte für aktuelle Musik ist das große Fotokunstmotiv an der Außenfassade des historischen Westfalenhauses: Fast 40 Meter lang und 6 Meter hoch! In der Nacht eine der Attraktionen in der City.

Das neue domicil besteht aus mehreren Locations: Der caffelounge im EG, dem Club und dem Konzertsaal. Beim Klick auf die Links gelangen Sie zu weiteren Informationen und Fotos.

Informationen gibt es auch auf den Webseiten des Architekturbüros Heiderich Hummert Klein, das zusammen mit dem Architekturbüro Andreas Hanke, beide Dortmund, für die architektonische Umsetzung verantwortlich zeichnen.

History: Von goldenen Kinozeiten bis zur domicil-Baustelle



Die Hansastraße ist historisch gesehen ein lebendiges Pflaster. Unter anderem befand sich in dem Gebäudekomplex des Westfalenhauses, eines der ersten Stahlskeletthochbauten in Deutschland, erbaut von Jakob Koerfer aus Köln, mit dem EMELKA-Kino mitsamt Bar bereits vor dem Krieg das erste Tonfilm-Kino Dortmunds. Im Innenbereich entstand später das große Capitol-Kino, einstmals mit über 2000 Plätzen das grösste Lichtspielhaus Westdeutschlands. Daneben existierten in dem gesamten Komplex Bars und Cafes.

Das vom domicil 2005 bezogene ehemalige Studio-Kino der UfA (eröffnet nach dem Wiederaufbau 1955) wurde nach der Schließung Mitte der 90er Jahre einige Jahre als Boulevard-Theater (Comödie Dortmund, Hansatheater, Theater Hansastraße) zwischengenutzt, bis 2003 schließlich die Theaterlichter endgültig erloschen. Im Mai 2004 begann der domicil e.V. mit den Umbaubauarbeiten des ehemaligen Kinos. Der Umbau wurde ermöglicht mit Fördermitteln des Ministeriums für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW, der Stadt Dortmund sowie durch umfangreiche Eigenleistungen der Vereinsmitglieder des domicils. Die Eröffnung erfolgte im Oktober 2005.

Wie alles begann: Die Fotodokumentation zeigt viele Eindrücke des ehemaligen UFA-Kinos in der Dortmunder Hansastraße: Alte Baupläne aus den 50-er Jahren, den Zustand nach der Theaternutzung und natürlich jede Menge Vereinsmitglieder beim Arbeitseinsatz auf der Baustelle.

Die verschiedenen Fotoalben lassen sich in der rechten Spalte oben auswählen.




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